- Höhere Methan-Ausstöße durch Klimaerwärmung vor 40.000 Jahren (25.06.2010)
Bern/Bremerhaven - Vor 40.000 Jahren führte eine Klimaerwärmung zu einem Anstieg des Treibhausgases Methan. Verantwortlich für den Methananstieg waren vor allem Feuchtgebiete in hohen nördlichen Breiten. Dies hat ein Forscherteam der Universität Bern und des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft herausgefunden. - Atlantischer Wirbelstrom erweist sich als 'gekipptes Element' (25.06.2010)
Ein starker Süßwassereinstrom in den Nordatlantik vor 8200 Jahren könnte die Strömungen des Atlantischen Subpolarwirbels plötzlich und anhaltend verstärkt haben. Dadurch hat sich auch die Bildung von Tiefenwasser im Nordatlantik verstärkt, wie neue Klimasimulationen zeigen. Der verstärkte Wirbelstrom könnte auch zur Klimastabilität seit der letzten Eiszeit beigetragen haben, schreiben die Forscher im elektronischen Online-Journal „G-Cubed“ der American Geophysical Union. - Weltklimarat benennt Autoren des fünften Sachstandsberichts (24.06.2010)
Insgesamt 831 Wissenschaftler werden den fünften Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) erstellen, der zwischen Juni 2013 und März 2014 erscheinen soll. Am gestrigen Mittwoch hat das IPCC-Sekretariat in Genf die Namen der Autoren bekannt gegeben, die die Teilberichte der drei IPCC-Arbeitsgruppen verfassen werden. Vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sind sieben Wissenschaftler als Autoren benannt worden. - IPCC beruft Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für fünften Sachstandsbericht (24.06.2010)
Bremerhaven - Heute (23.06.10) gibt der Weltklimarat (IPCC: Intergovernmental Panel on Climate Change – Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) in Genf die Autoren und Gutachter für seinen fünften Sachstandsbericht bekannt. Mit dabei: Prof. Dr. Peter Lemke und Prof. Dr. Hans-Otto Pörtner vom Alfred-Wegener-Institut. - Storing carbon dioxide deep underground in rock form (17.06.2010)
As carbon dioxide continues to burgeon in the atmosphere causing the Earth's climate to warm, scientists are trying to find ways to remove the excess gas from the atmosphere and store it where it can cause no trouble. - Vom Treibhausgas zum Wertstoff: Neue Perspektiven für die Nutzung von CO2 (15.06.2010)
In den vergangenen Jahren ist Kohlendioxid als Treiber des Klimawandels berüchtigt geworden. Mittlerweile denken aber immer mehr Wissenschaftler und Unternehmen darüber nach, ob das klimaschädliche Gas nicht zur Ressource werden könnte. Auf der Tagung „Neue Perspektiven für die Nutzung von CO2“, die am 11. Juni mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Berlin veranstaltet wurde, fanden sich rund hundert Experten zusammen, um auf dem ersten Treffen dieser Art über die verschiedenen Möglichkeiten der Verwertung von CO2 zu diskutieren. - Polarstern erforscht Klimawandel in der Arktis: 25. Expedition gestartet (15.06.2010)
Von Bremerhaven ging es zunächst in die Grönlandsee, wo überwiegend ozeanographische Arbeiten auf dem Programm stehen. Nach kurzem Zwischenstopp in Longyearbyen (Spitzbergen) fährt Polarstern am 30. Juni in den so genannten HAUSGARTEN des Alfred-Wegener-Instituts und in die Framstraße.
- Einrichtung eines Wissenschaftlergremiums für Biodiversität beschlossen (15.06.2010)
Die Einrichtung eines neuen internationalen Wissenschaftlergremiums für Biodiversität nach dem Vorbild des Weltklimarats IPCC hat die internationale Gemeinschaft auf einer Konferenz in Busan/Südkorea beschlossen.
- Klimaverhältnisse und Boden entscheidend für Ökonomie (01.06.2010)
Die zwei fundamentalen Faktoren Bodenbeschaffenheit und Klimaverhältnisse haben Einfluss darauf, ob ein Land reich oder arm ist - das hat ein Forscherteam der Universität Basel herausgefunden. Denn diese beiden Faktoren bestimmen auch, ob es an einem Ort Landwirtschaft gibt oder nicht. Über ihre Erkenntnisse berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins PLoS One. - Arktis-Expedition erforscht Ozeanversauerung mit überdimensionalen `Reagenzgläsern' (12.05.2010)
Am 14. Mai brechen Forscher des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und Greenpeace zu einem mehr als fünfwöchigen Experiment in die Hocharktis auf. Vor der Küste Spitzbergens sollen mit Hilfe der weltweit größten Off-shore-Mesokosmenanlage die Auswirkungen der zunehmenden Ozeanversauerung auf Meeresorganismen in einem Langzeitexperiment untersucht werden. - Online-Befragung für Studie zum Thema 'Internet und Klimawandel' gestartet (11.05.2010)
Welche Bedeutung hat das Thema Klimawandel für Sie? Wie informieren Sie sich darüber? Wie tauschen Sie sich mit wem aus? Fragen, die die Wissenschaft interessiert auf der Suche nach neuen Kommunikations- und Informationswegen zu gesellschaftlich und persönlich relevanten Themen. Die Universität Hamburg sucht im Rahmen eines wissenschaftliches Projekts nun Teilnehmer und Teilnehmerinnen für eine Online-Befragung zum Thema 'Internet und Klimawandel'. - Satellite Study Covers Forest Loss Worldwide (10.05.2010)
A new study using satellite imagery finds the greatest loss in forest cover from 2000 to 2005 wasn’t in rain forests, but in boreal forests in places like North America.Despite ongoing threats to rain forests in the Amazon and Congo river basins and in Indonesia, losses were greatest in those boreal forests, followed by humid tropical, dry tropical and temperate forests. - Strom aus Folien: EU fördert Forschungsprojekt (04.05.2010)
Professor Dr. Mukundan Thelakkat, Professor für Angewandte Funktionspolymere an der Universität Bayreuth, erhält von der Europäischen Union 1,64 Millionen Euro für die Polymersolarzellenforschung an der Universität Bayreuth. - 27 Millionen Euro für DLR-Institut für Solarforschung (04.05.2010)
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Aufbau eines Instituts für Solarforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt 27 Millionen Euro. Eine Vereinbarung darüber haben die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben und NRW-Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart am 4. Mai 2010 beim DLR in Köln unterzeichnet. - Katalysator kann Kosten für Brennstoffzellen um 80 Prozent senken (28.04.2010)
In der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Nature Chemistry“ berichten Peter Strasser und seine Mitarbeiter gemeinsam mit renommierten Kollegen aus den USA über die Entschlüsselung des Wirkmechanismus eines neuen Katalysators, der die Platinmenge und damit die Kosten von Brennstoffzellen um über 80 Prozent senken kann. Peter Strasser ist Professor für Chemie an der Technischen Universität Berlin und Mitglied im Exzellenzcluster UniCat. - Klimapreis von Bayer für Polarforscher Peter Lemke (23.04.2010)
Berlin– Professor Dr. Peter Lemke vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven ist der „Bayer Climate Award 2010“ verliehen worden.
- Wissenschaftler weisen Kritik am Weltklimarat IPCC zurück (15.04.2010)
Nach Ansicht des Direktors des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, läuft derzeit eine Kampagne gegen das so genannte Zwei-Grad-Ziel. In der ZEIT warf der Berater der Bundesregierung den Verantwortlichen "intellektuelle Doppelmoral und falsches Risikomanagement" vor. - Klimaforscher bekommen Rückendeckung (14.04.2010)
London - Im Skandal um angeblich gefälschte Daten zum Klimawandel haben die beschuldigten Forscher Rückendeckung bekommen. Die Wissenschaftler von der renommierten Climate Research Unit der britischen Universität von East Anglia hätten zulässige und richtige Methoden angewandt, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht einer unabhängigen Kommission. Klimawandel-Skeptiker hatten ihnen Datenmanipulation vorgeworfen. Sie hätten damit einen von Menschen gemachten Klimawandel nachweisen wollen, den es gar nicht gebe.
- Megawatt-Batterien mit langer Lebensdauer speichern Strom auf Vorrat (12.04.2010)
Nachts oder bei Flaute liefern Sonnen- und Windkraftwerke keinen Strom. Erneuerbare Energien brauchen Stromspeicher, um ihr ganzes Potenzial entfalten zu können. Die Idee stammt aus den 1970er Jahren: Zwei Flüssigkeiten, Elektrolyte mit Metall-Ionen, fließen aus Tanks durch eine Zelle, die in einem chemischen Prozess daraus Strom erzeugt. Dieses Prinzip der Redox- Flow-Batterie ist reversibel: Ist Energie aus Wind- oder Sonnenkraft übrig, wandelt die Batterie die elektrische wieder in chemische Energie um und speichert sie in den Tanks. - Bau für Algenzucht mit Rauchgas begonnen (09.04.2010)
Schon in wenigen Wochen soll Rauchgas aus dem Heizkraftwerk Senftenberg Mikroalgen wachsen lassen. Die ersten Arbeiten zum Bau einer Versuchsanlage haben am 06.04.2010 begonnen. Bereits im Juni sollen dann Mikroalgen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) aus dem Rauchgas binden und damit wertvolle Biomasse erzeugen. Das Vorhaben ist ein Forschungsprojekt der Gesellschaft für Montan- und Bautechnik mbH (GMB), einem Tochterunternehmen von Vattenfall Europe Mining & Generation.
- Cyrosat: Neuer Klimasatellit startet zu eisiger Mission (08.04.2010)
Paris/Baikonur - Wie stark schmilzt das Eis an den Polen wirklich? Droht durch einen Meeresspiegelanstieg eine weltweite Katastrophe? Oder haben vielleicht doch die «Klimaskeptiker» recht, die derzeitige Veränderungen und Prognosen für halb so wild halten? Wissenschaftler aus aller Welt warten mit Spannung auf Daten, die in Kürze aus 720 Kilometern Höhe aus dem All kommen sollen. Auf dem russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan läuft der Countdown für eine der wichtigsten Weltraumexpeditionen der vergangenen Jahre.
- Zwei Millionen Euro für Klimaforschung in den Tropen (07.04.2010)
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Fortsetzung der Forschergruppe 816 bewilligt, die sich mit Biodiversität und nachhaltiger Waldbewirtschaftung in den Tropen beschäftigt. - Greenhouse gas emissions study under way by AgriLife Research (06.04.2010)
Texas AgriLife Research scientists in Amarillo are embarking on a new study amid recent concerns over greenhouse gas emissions from crop fertilization, tillage and feed yard operations. Dr. Ken Casey, AgriLife Research air quality engineer, and Al Caramanica, a research chemist, have added a few new laboratory tools to help measure three greenhouse gases: nitrous oxide, carbon dioxide and methane. - UBA: Umweltforschungsplan 2010 jetzt im Internet (01.04.2010)
Ab sofort veröffentlicht das Umweltbundesamt (UBA) seine geplanten Projekte für den Umweltforschungsplan 2010 (UFOPLAN 2010) des Bundesumweltministeriums (BMU) im Internet. - Klimaschutz konkret: Vom Vorsatz zur Tat - wissenschaftliches Mitmachprojekt in Bremen (31.03.2010)
Weltweit abgestimmte Aktionen zum Klimaschutz wie das einstündige Abschalten der Lichter am 27. März 2010 haben eine hohe Signalwirkung, führen selbst aber noch nicht zu nachhaltigen Einsparungen. Dazu müssen wir unser Verbrauchsverhalten bei Energie, Verkehr und Ernährung dauerhaft ändern. Gute Vorsätze sind schnell gefasst, aber auch schnell wieder vergessen. Ein international vergleichendes Projekt, das vom Institut für Informationsmanagement Bremen an der Bremer Universität koordiniert wird, soll praktisch zeigen, welche Hilfen zur Umsetzung guter Vorsätze beim Klimaschutz wirken. - Forscher: Wasser in der Atmosphäre hat Relevanz für Klimawandel (29.03.2010)
Forschern des KIT und ihren Kooperationspartnern an den Universitäten in Cambridge, Großbritannien, und Utrecht, Niederlande, ist es gelungen, mittels satellitengestützten Messungen von "schwerem" Wasserdampf in der oberen Atmosphäre neue Hinweise zur vertikalen Luftmassen-Zirkulation zu erhalten. - Unterwasser-Beutel speichern Windenergie (25.03.2010)
Forscher an der University of Nottingham haben ein System entwickelt, das Offshore-Windenergie noch attraktiver machen soll. Denn statt nur bei ausreichend Wind Strom zu produzieren, wird Windenergie mittels "Energy Bags" gespeichert. Riesige Windturbinen füllen diese Unterwasser-Beutel mit Druckluft, die dann bei Bedarf Generatoren antreibt. Die Technologie ist besonders für Länder mit relativ tiefen küstennahen Gewässern geeignet.
- Studie: Ökobonus ermöglicht sozialen Ausgleich beim Klimaschutz (23.03.2010)
Effektiver Klimaschutz würde fossile Energie deutlich verteuern. Damit daraus im In- wie im Ausland keine sozialen Schieflagen entstehen, müssen Klima- und Sozialpolitik aus einem Guss sein. Strikte Grenzen für den Ausstoß von Klimagasen, ein umfassender Emissionshandel und ein aus dessen Erlösen gezahlter globaler Ökobonus für alle Menschen bieten dazu einen Ansatz. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie von Prof. Dr. Felix Ekardt, Professor für Umweltrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Rostock. - CryoSat-Start am 8. April: Auf eisiger Mission dem Klimawandel auf der Spur (19.03.2010)
Das globale Klima der Erde wird in erheblichem Maß von seinen noch wenig erforschten polaren Eismassen bestimmt. Wo und wie diese zu- oder abnehmen, soll die am 08. April 2010 beginnende ESA-Satellitenmission CryoSat klären. CryoSat-2 sollte ursprünglich schon am 25. Februar vom Kosmodrom in Baikonur, Kasachstan starten, musste aber aufgrund eines Problems mit dem Treibstofftank der zweiten Stufe der Rakete verschoben werden. - Uni Stuttgart zeigt zukunftsweisende Projekte zu solarem Bauen (18.03.2010)
Die Eindämmung des globalen Klimawandels zählt zu den derzeit größten Herausforderungen der Menschheit. Gebäude sind dabei für etwa 45 Prozent des Weltenergieverbrauchs und somit für einen Großteil des CO2-Ausstoßes verantwortlich.
- Eisendüngung des Meeres birgt Vergiftungsgefahr (17.03.2010)
Die Ozeandüngung mit Eisen, die der Klimaerwärmung entgegenwirken soll, kann zu Vergiftungen führen, berichten Forscher im Fachmagazin PNAS. Das Eisen feuert das Algenwachstum an und absorbiert damit CO2. Nun haben Wissenschaftler der San Francisco State University entdeckt, dass manche Algen ein Nervengift produzieren, das Säugetiere und Vögel töten kann. - Potsdam-Institut: Wirtschaftlichkeit des Zwei-Grad-Ziels hängt von Technologien ab (15.03.2010)
Die Nutzung erneuerbarer Energie, das Abscheiden und Einlagern von Kohlendioxid aus industriellen Abgasen sowie Steigerungen der Energie-Effizienz sind entscheidende Technologien, um den Anstieg der globalen Mitteltemperatur auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. In einer Sonderausgabe des Wissenschaftsmagazins „The Energy Journal“ berichtet ein Forscherteam vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und vier weiteren europäischen Institutionen, dass die Konzentration der Treibhausgase in der Erdatmosphäre zu geringen Kosten bei entsprechend niedrigen Werten gehalten werden kann. - Purdue University: Maisethanol ist kein Klimaschützer (12.03.2010)
Obwohl Ethanol aus Mais bei der Verbrennung kein Kohlendioxid (CO2) aus fossilen Quellen erzeugt, ist er nicht klimafreundlich, weil zu viel CO2 in der Produktion entsteht. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Purdue University im Fachmagazin BioScience. - PIK-Studie: Ruhende Sonne würde globale Erwärmung kaum abschwächen (10.03.2010)
Ein neues lang anhaltendes Minimum der Sonnenaktivität würde den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur aufgrund der vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen nur geringfügig verlangsamen. Nach einer neuen Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Magazins „Geophysical Research Letters“, würde die Erwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts um höchstens 0,3 Grad Celsius geringer ausfallen, als nach Szenarien weiterhin zunehmender Emissionen zu erwarten ist. Der Temperaturanstieg würde damit um weniger als zehn Prozent vermindert.
- Interaktion von Individuen als Hoffnungsschimmer für das Weltklima? (09.03.2010)
Ökosysteme, Gesellschaft und internationale Konferenzen haben eines gemeinsam: Ihre Entwicklung wird von vielen Individuen bestimmt, die miteinander interagieren. Chaitanya Gokhale und Arne Traulsen vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie konnten nun zeigen, dass mit wachsender Zahl von Interakteuren und Strategien auch mehr Gleichgewichtszustände möglich sind, an denen alle Beteiligten das für sie unter diesen Umständen Bestmögliche erreicht haben. - Muscheln als Klima-Lexikon (09.03.2010)
Sauerstoff-Isotope in Muscheln könnten nach Ansicht von Forschern das detaillierteste Bild über den Klimawandel zeichnen. Zu diesem Schluss kommt ein Paläontologen-Team der University of Sasketchwan in Saskatoon nach der Untersuchung von Muscheln, die in Island im Sediment gefunden wurden. In der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences berichten die Forscher über ihre Erkenntnisse. - Climate issue a matter of solidarity and economic opportunities (04.03.2010)
Sweden opted for a more ambitious target than obliged to under the Kyoto Protocol, since the climate issue was perceived as an economic opportunity. Opportunities for economic development and the link with justice issues are both key explanations for Sweden's actions during the climate negotiations, reveals research from the University of Gothenburg, Sweden. - Uwe Schneidewind wird neuer Präsident des Wuppertal Instituts (25.02.2010)
Der ehemalige Präsident der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, wird zum 1. März 2010 das Amt des Präsidenten und wissenschaftlichen Geschäftsführers am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie antreten. Das hat heute (25.02.2010) NRW-Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart vor der Presse mitgeteilt. - UNEP lässt Potenzial der Meere als CO2-Speicher erforschen (25.02.2010)
Nusa Dua - Wie viel schädliche Treibhausgase können die Weltmeere und ihre Ökosysteme absorbieren? Das UN-Umweltprogramm (UNEP) hat dazu am Donnerstag eine Studie gestartet. Es habe sich gezeigt, dass die Weltmeere «natürliche Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel» seien, sagte UNEP-Exekutivdirektor Achim Steiner. Er kündigte die Studie in Nusa Dua auf der indonesischen Insel Bali an, wo Umweltminister und Experten aus 130 Ländern über Biodiversität und Umweltschutz beraten.
- Start verschoben: Erneut Rückschlag für Klimaforschungssatelliten (19.02.2010)
Paris - Probleme mit der ukrainischen Trägerrakete verhindern den Start des neuen europäischen Eisforschungssatelliten CryoSat-2. Der eigentlich für den kommenden Donnerstag geplante Beginn der Mission musste kurzfristig abgesagt werden. Ein neues Startdatum gebe es noch nicht, teilte die die Europäische Weltraumorganisation ESA am Freitag in Paris mit. Verantwortlich für die neuerliche Verzögerung ist nach ESA-Angaben die für die Trägerrakete zuständige ukrainische Firma Yuzhnoye. Sie stellte fest, dass die eingeplante Treibstoffreserve für einen der Raketenmotoren eventuell nicht ausreicht.
- «Volkszählung» im Meer - zehn Millionen Arten? (18.02.2010)
Frankfurt/Main - In den Ozeanen leben vermutlich rund zehn Millionen verschiedene Arten, darunter etwa Algen, Bakterien, Fische, Korallen oder Säugetiere. Längst sind nicht alle bekannt, die Zahl sei eine Hochrechnung, sagte Professor Pedro Martínez, Direktor des Forschungsinstituts Senckenberg am Meer (Wilhelmshaven), am Donnerstag in Frankfurt. Vor allem in der Tiefsee, mehrere tausend Meter unter dem Meeresspiegel, tut sich den Forschern eine riesige Vielfalt auf. Noch vor wenigen Jahrzehnten galt diese kaum erforschte Region als fast leblose «Unterwasser-Wüste».
- CO2 Reduzierung durch künstlichen Auftrieb im Ozean - 'begrenzter Nutzen' (16.02.2010)
Es klingt ganz einfach: Künstliches Hochpumpen von nährstoffreichem Wasser an die Meeresoberfläche verstärkt das Algenwachstum, die Algen nehmen dabei Kohlendioxid auf und transportieren es beim Absinken mit in die Tiefe. Doch Meeresforscher halten das Verfahren für ungeeignet. - Hitzestress: Forscherin untersucht Folgen des Klimawandels auf marine Ökosysteme (12.02.2010)
Dass wärmere Temperaturen zahlreichen Meerestieren stark zusetzen können, ist mehrmals bewiesen worden. Nun hat eine Meeresbiologin am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) festgestellt, dass auch marine Mikroorganismen, die für das gesamte Ökosystem bedeutend sind, unter starken Stress geraten.
- UBA Schwerpunkte 2010: Umweltschutz kraftvoll vorantreiben - Klimaschutz zentral (10.02.2010)
Eine Pause beim Umweltschutz darf es nicht geben. "Es gilt jetzt, die Weichen für den notwendigen ökologischen Umbau der Wirtschaft zu stellen. Gerade im Klimaschutz darf bei diesen Weichenstellungen nicht nur auf kurzfristige Erfolge gesetzt werden", sagte UBA-Präsident Jochen Flasbarth anlässlich der Vorstellung der UBA-Jahrespublikation "Schwerpunkte 2010". - Unterwasser-Experimentalfeld vor Helgoland soll klimabedingte Veränderungen erforschen (08.02.2010)
Heute (08.02.10) starten Wissenschaftler des Tauchzentrums der Biologischen Anstalt Helgoland ein für die Nordsee bislang einmaliges Projekt: „MarGate“, ein neuartiges Unterwasser-Experimentalfeld. Wissenschaftler wollen dort in Zukunft mit modernsten Sensortechnologien meeresbiologische Daten zeitlich und räumlich hoch aufgelöst erfassen, die dann online über das Internet zur Verfügung stehen. So sollen klima- und anthropogen bedingte Veränderungen der Hydrographie und der Ökologie der Nordsee untersucht werden, um die Mechanismen von klimawandelbedingten Ökosystemveränderungen besser verstehen und modellieren zu können. - Rekord-Ballonflug in schwarzer Polarnacht im Dienste des Klimas (02.02.2010)
Am 24.1.2010 um 1:46 Uhr startete die vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) koordinierte 750 kg schwere Ballonnutzlast zu einem 13-stündigen Messflug mitten in den nahezu Minus 90 °C kalten Polarwirbel. Der Ballon wurde vom Esrange Space Center nahe Kiruna von der Swedish Space Corporation gestartet und erreichte eine Höhe von rund 34 km. Noch nie zuvor war ein Ballon dieser Größe im Nordpolarwinter bei derart niedrigen Temperaturen gestartet worden. Der mit Helium gefüllte Ballon erreichte am Gipfelpunkt ein Volumen von 400.000 m3, was einer Kugel mit einem Durchmesser von ca. 90 m entspricht.
- Sonniger Rekord: Durchbruch für die Hybrid-Solarzelle (02.02.2010)
Wissenschaftlern vom Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) und dem Freiburger Materialforschungszentrum (FMF) der Universität Freiburg ist es gelungen, eine Behandlungsmethode für die Oberfläche von Nanopartikeln zu entwickeln, die die Effizienz von organischen Solarzellen erheblich steigert. - Forscher: Sechs Punkte für Weltklimarat-Reform (31.01.2010)
Hamburg - Der Weltklimarat IPCC muss sich nach Überzeugung des Klimaforschers Prof. Hans von Storch grundlegend reformieren, um nicht irrelevant zu werden. «Der IPCC leistet einen wesentlichen Service für die Klimapolitik. - Amerikanisches Klimadatenzentrum bestätigt Erderwärmung (21.01.2010)
New York/Asheville - Nach NASA und Weltwetterorganisation hat nun auch das Nationale Klimadatenzentrum (NCDC) der USA eine Erwärmung des globalen Klimas bestätigt. «Von den zehn wärmsten Jahren der vergangenen 130 Jahre waren neun im letzten Jahrzehnt», hieß es am Mittwoch vom NCDC in Asheville (Bundesstaat North Carolina). Das zehnte sei das Jahr 1998 gewesen.
- Peinliche Panne - Wie fehlerhaft ist der Weltklimabericht? (21.01.2010)
Hamburg - Darf sich ein Gremium, dessen wichtigstes Gut die Glaubwürdigkeit ist, Fehler erlauben? Nach der Panne um eine falsche Prognose des Weltklimarats IPCC zum Abschmelzen der Himalaya- Gletscher ist darüber eine heftige Diskussion entbrannt. - Urban 'green' spaces may contribute to global warming (20.01.2010)
Dispelling the notion that urban "green" spaces help counteract greenhouse gas emissions, new research has found -- in Southern California at least -- that mowing and other lawn maintenance emit much larger amounts of greenhouse gases than the well-tended grass sequesters. - Bio-Holzkohle im Boden könnte mehr CO2 binden (18.01.2010)
Bio-Holzkohle könnte nach Ansicht eines US-Forscherteams eine geeignete Form sein, die globale Erwärmung zu stoppen. Neu ist die Idee der alternativen Kohle, die aus Holz, Gras und anderen organischen Substanzen besteht, nun wahrlich nicht. Schon Indianer in Amazonien haben diese Holzkohle als Düngemittel verwendet. - ARPA-E Grant Aims to Reduce Cost of Wind Turbines (14.01.2010)
A technology originally developed to increase lift in aircraft wings and simplify helicopter rotors may soon help reduce the cost of manufacturing and operating wind turbines used for generating electricity. This “circulation control” aerodynamic technology could allow the wind turbines to produce significantly more power than current devices at the same wind speed. - Protein ermöglicht den Umbau von Kohlendioxid in Zucker und Wasser (14.01.2010)
Steigende Temperaturen, schmelzende Gletscher und extreme Niederschläge: Der Klimawandel heizt uns ein. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried und des Genzentrums der Ludwig-Maximilians-Universität München ist es nun gelungen, ein Schlüsselprotein der Photosynthese (Rubisco) im Reagenzglas nachzubauen. Es bindet Kohlendioxid. "Aber dies leider ineffektiv", sagt Manajit Hayer-Hartl, Gruppenleiterin am MPI für Biochemie.
- Wasser-Management für den Mittelmeerraum: Uni München koordiniert EU-Projekt zum Klimawandel (11.01.2010)
Die Folgen des Klimawandels stellen die Mittelmeeranrainer vor große Herausforderungen. Vor allem die Verfügbarkeit und die Qualität von Wasser bereitet jetzt schon vielen Staaten große Probleme. Einigkeit herrscht darüber, dass der Klimawandel den Wasserhaushalt der Mittelmeerregion verändern wird. Wie diese Auswirkungen konkret aussehen werden, wurde bislang noch nicht hinreichend untersucht. - Seesterne fressen viel CO2 (11.01.2010)
Bodenlebende Meerestiere wie etwa Seesterne, Seegurken und Seeigel nehmen viel mehr Kohlenstoff auf als bisher bekannt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern der University of Southampton im Fachmagazin ESA Ecological Monographs. Rund 0,1 Gigatonnen Kohlenstoff werden von den Stachelhäutern - so der Name des Tierstamms - jährlich aufgenommen. Sie bilden damit eine beachtliche Kohlenstoffsenke. - Forschung: Der Einfluss des souveränen Stromkunden auf die Energiemärkte der Zukunft (08.01.2010)
Wie sähen die Strommärkte aus, wenn Verbraucher vom heimischen Wohnzimmer aus ihren Energieverbrauch gezielt regulieren könnten? Wenn sie optimal informiert über Preis und Leistung einfach und schnell über ein intelligentes Steuerungssystem agieren würden? Wie sich diese Vision technisch umsetzen lässt, erforschen Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Industrie in einem Projekt, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI). Bis 2012 wird der "Energiemarkt der Zukunft" in Modellregionen in Krefeld und Mülheim a. d. Ruhr getestet. - Mit Innovation aus der Klima-Falle (02.01.2010)
Das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) lanciert eine neuartige Initiative gegen den Klimawandel. Das so genannte "Klima-KIC" umfasst europäische Top-Universitäten, namhafte Firmen sowie Partner der öffentlichen Hand. Die ETH Zürich ist einer der akademischen Kernpartner in diesem neuen Forschungs-, Ausbildungs- und Innovationsnetzwerk. - TU München wird europäischer Forschungs-Knotenpunkt für Klimaschutz und Informationstechnologie (02.01.2010)
Die Technische Universität München (TUM) hat sich mit ihrer Beteiligung an zwei neuen EU-weiten Innovations- und Forschungsverbünden mit geplanten Jahresbudgets von jeweils rund 100 Millionen Euro erfolgreich als europäischer Entwicklungs-Standort für Strategien im Klimaschutz und künftiger IT-Services positioniert. - Studie zu Klimaschutzmaßnahmen in Niedersachsen (02.01.2010)
Welche Maßnahmen könnte das Land Niedersachsen ergreifen, um den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) zu reduzieren? Einsparpotenzial bescheinigen Wissenschaftler der Universität Göttingen in einer Studie der Förderung von Offshore-Windanlagen, Förderprogrammen zur energetischen Gebäudesanierung, einem Mietspiegel, der den energetischen Zustand des Gebäudes mit einbezieht, und einer effizienteren Fahrzeugtechnologie.
- Dreißig Prozent weniger Kosten: Forscher entwickeln neues Bohrverfahren für Tiefengeothermie (18.12.2009)
Wissenschaftler der TU Dresden arbeiten an einem neuen Bohr-Verfahren, das Geothermie einfacher und günstiger machen kann. Das Elektroimpulsverfahren (EIV) kann die Bohrkosten in einem Geothermie-Projekt um bis zu 30 Prozent senken und gleichzeitig die Bohrgeschwindigkeit erhöhen. - PIK und Partner werden Standort des Spitzeninstituts EIT (17.12.2009)
Budapest/Potsdam - Am heutigen Mittwoch (15.12.09)startet die Europäische Union mit ihrem neuen Spitzeninstitut, dem European Institute of Innovation and Technology (EIT), eine Innovationsoffensive im Klimabereich.
- Selbst die Tiefsee reagiert auf Klimaschwankungen (15.12.2009)
Washington - Selbst die tropische Tiefsee reagiert auf die Temperatur der Erde. Während der vergangenen vier Eiszeitalter sank ihre Artenvielfalt immer wieder auf das Niveau nördlicher Breiten. Das schließen amerikanische Biologen aus Bohrungen vor der brasilianischen Küste. - Neues Portal: Intelligente Informationsvermittlung für Anpassung und Klimaschutz (14.12.2009)
PIK und GTZ präsentieren Web-Plattform - Neuer Supercomputer für die Klimaforschung (10.12.2009)
Hamburg - Mit einem neuen Supercomputer will das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) die Klimaentwicklung genauer vorhersagen.
- Deutsch-französischer Satellit soll CO2 und Methan erschnüffeln (09.12.2009)
Frankreich und Deutschland planen Bau eines gemeinsamen Satelliten zur Messung von Kohlendioxid- und Methanemissionen - Weltwetterorganisation meldet: 2000 bis 2009 wärmstes Jahrzehnt (09.12.2009)
Kopenhagen - Das Jahrzehnt 2000 bis 2009 ist global das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Das geht aus vorläufigen Berechnungen der Weltwetterorganisation (WMO/Genf) hervor, die am Dienstag (08.12.09) auf dem Klimagipfel in Kopenhagen vorgestellt wurden. - WMO: 2000–2009, The Warmest Decade (09.12.2009)
Geneva – The year 2009 is likely to rank in the top 10 warmest on record since the beginning of instrumental climate records in 1850, according to data sources compiled by the World Meteorological Organization (WMO). The global combined sea surface and land surface air temperature for 2009 (January–October) is currently estimated at 0.44°C ± 0.11°C (0.79°F ± 0.20°F) above the 1961–1990 annual average of 14.00°C/57.2°F. The current nominal ranking of 2009, which does not account for uncertainties in the annual averages, places it as the fifth-warmest year. - Gestohlene Forscher-E-Mails: «Climategate» oder Sturm im Wasserglas? (04.12.2009)
Hamburg - Der Datenklau hunderter persönlicher E-Mails aus einem renommierten britischen Forschungszentrum führt derzeit zu erhitzten Debatten von Klimawandel-Skeptikern und Klimaforschern - vor allem im Internet. Während die einen in den gehackten E-Mails Beweise gefunden haben wollen, dass die globale Erwärmung eine Erfindung ist, wittern die anderen den gezielten Versuch, die Klimakonferenz in Kopenhagen zu sabotieren, die am Montag beginnt. - Studie: Ende der Amazonas-Regenwaldabholzung möglich (04.12.2009)
São Paulo - Ein umfassendes Programm zum Stopp der Regenwaldabholzung im Amazonas bis 2020 würde einer Studie zufolge zwischen 6,5 und 18 Milliarden US-Dollar (4,3 bis 12 Milliarden Euro) kosten. Die 18 an der Untersuchung beteiligten internationalen Wissenschaftler sind sich aber einig: Der Nutzen würde die Kosten übertreffen. - Forscher entwickeln selbstfaltende Solarzellen (27.11.2009)
Forscher an der University of Illinois arbeiten an einem neuen Zugang, mit vergleichsweise geringem Materialverbrauch effiziente Solarstrom-Anlagen zu realisieren. Dazu haben sie einen Prozess entwickelt, in dem sich dünne Silizium-Filme selbst zu dreidimensionalen, monokristallinen Strukturen falten. Denn die 3D-Form bietet mehr aktive Oberfläche und fungiert praktisch als passives Nachführsystem. - Die elektromobile Stadt: Neue Handlungsfelder und neue Chancen (24.11.2009)
Wird heute der Kompetenzaufbau im Bereich Elektromobilität insbesondere hinsichtlich der Technologieentwicklung vorangetrieben und gefördert, so stehen Kommunen, Stadtplaner und Architekten vor einem ebenso großen Wandel wie die Automobilindustrie: Einerseits ermöglichen und erfordern elektromobile Fahrzeugkonzepte eine Neupositionierung der Stadtgestaltung. - Intensive Landwirtschaft schlecht für EU-Treibhausgasbilanz (22.11.2009)
London/Jena - Die intensive Landwirtschaft in der EU setzt so viel klimaschädigende Stickoxide und Methan frei, dass der positive Effekt von Wäldern als Kohlenstoff-Speicher fast zunichtegemacht wird. - Mit Biogas und Biokohle zur Kohlenstoffsenke (20.11.2009)
Die effiziente und nachhaltige Konversion von Biomassen zu hochwertigen Energieträgern und Kohlenstoffsenken ist das ambitionierte Ziel der Nachwuchswissenschaftlergruppe APECS. - Ozeane «schlucken» massiv Kohlendioxid (18.11.2009)
London - Die Weltmeere speicherten während des gesamten Industriezeitalters massiv vom Menschen freigesetztes Kohlendioxid. Das unterstreichen neue Berechnungen amerikanischer Forscher um Samar Khatiwala von der Columbia Universität in New York, die im Fachjournal «Nature» (Bd. 462, S. 346) veröffentlicht wurden. Im Jahr 2008 enthielten die Ozeane demnach etwa 140 Milliarden Tonnen vom Menschen freigesetzten Kohlenstoff, bei einer Aufnahmerate von etwa 2,3 Milliarden Tonnen Kohlenstoff pro Jahr, errechneten die Forscher. - Energy-saving powder turns Methane into Methanol (13.11.2009)
Scientists at the Max Planck Institute for Coal Research and at the Max Planck Institute of Colloids and Interfaces have developed a catalyst that converts methane to methanol in a simple and efficient process. Methanol can be transported from locations where it is not economical to build a pipeline. (Angewandte Chemie Int. Ed., September 1, 2009) - Zusammenhang zwischen Kohlendioxid-Konzentration und Antarktis-Temperatur aufgeklärt (12.11.2009)
Die Analyse früherer Änderungen nur der antarktischen Temperaturen und Treibhausgas-Konzentrationen reicht nicht aus, um kausale Zusammenhänge zwischen beiden Phänomenen offenzulegen. - Climate studies to benefit from 12 years of satellite aerosol data (11.11.2009)
Aerosols, very small particles suspended in the air, play an important role in the global climate balance and in regulating climate change. They are one of the greatest sources of uncertainty in climate change models. ESA's GlobAerosol project has been making the most of European satellite capabilities to monitor them - Controversial new climate change results (11.11.2009)
New data show that the balance between the airborne and the absorbed fraction of carbon dioxide has stayed approximately constant since 1850, despite emissions of carbon dioxide having risen from about 2 billion tons a year in 1850 to 35 billion tons a year now.
This suggests that terrestrial ecosystems and the oceans have a much greater capacity to absorb CO2 than had been previously expected. - Gemessen: Die Erde absorbiert immer noch viel CO2 (11.11.2009)
Neue Daten zeigen, dass der in der Luft verbleibende CO2-Anteil und jener der absorbiert wird, seit 1850 nahezu konstant geblieben sind, obwohl die CO2-Emissionen seit 1850 von rund zwei Mrd. Tonnen jährlich auf heute 35 Mrd. Tonnen angestiegen sind. Zu diesem Schluss kommt der Wissenschaftler Wolfgang Knorr von der University of Bristol in einer neuen Studie im Fachmagazin Geophysical Research Letters. - Neues Zentrum für Klimapolitik: Climate Policy Initiative kommt ans DIW Berlin (11.11.2009)
Berlin bekommt ein neues Zentrum – zur Bewertung und zum Vergleich von Klimapolitik. Finanziert von George Soros, entsteht derzeit unter dem Namen Climate Policy Initiative (CPI) ein weltweites Forschungsnetzwerk. Das erste dieser in Peking, Delhi, Rio de Janeiro und Venedig geplanten Forschungszentren wird heute in Berlin eröffnet. Angesiedelt ist es am DIW Berlin, mit dem es eine enge wissenschaftliche Zusammenarbeit geben wird. - Methan schadet Klima mehr als gedacht (03.11.2009)
Der Einfluss von Methan auf die globalen Temperaturen ist nach einem Bericht der britischen Tageszeitung "The Times" rund ein Drittel höher als allgemein angenommen. - Klimaforscher: Eisendüngung kontrolliert Stickstoffangebot (03.11.2009)
Eine internationale Gruppe von Meeresforschern unter Beteiligung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) hat die Zusammenhänge zwischen dem Eintrag von Eisen und dem Stickstoffangebot im Atlantischen Ozean näher untersucht. - ESA-Direktor: Erde wichtigstes Forschungsziel europäischer Satelliten (02.11.2009)
Plessezk/Paris - Der Klima- und Umweltsatellit Satellit «SMOS» der Europäischen Raumfahrtagentur ESA, der am Montag ins All gestartet ist, soll einzigartige Daten zum Salzgehalt der Ozeane und zur Bodenfeuchte liefern. Die Klima- und Umweltforschung vollzieht mit derartigen Instrumenten gegenwärtig einen Schritt zur Routinebeobachtung, wie ihn die Wettersatelliten vor 30 Jahren gegangen sind. Das sagte der ESA-Direktor Volker Liebig (53) im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. - Die Herausforderung Klimawandel verändert die wissenschaftliche Praxis (29.10.2009)
Der menschgemachte Klimawandel verändert wie kaum ein anderes Phänomen die wissenschaftliche Praxis. Forschungsergebnisse werden unmittelbar zum Politikum, in das die Wissenschaft verwickelt ist. Die Wissenschaft übt einen direkten Einfluss auf die Gesellschaft aus, indem ihre Aussagen über das Klima Produktion und Konsum verändern oder zumindest verändern sollten. - Ziel: Regionale Folgen des globalen Klimawandels vorhersagen können (28.10.2009)
Bremerhaven/Berlin - Die Auswirkungen des globalen Klimawandels sollen künftig auch im regionalen Maßstab bis auf die Ebene von Landkreisen und Stadtteilen vorhersagbar werden. Das ist Ziel eines gemeinsamen Wissenschaftsprojektes, zu dem sich acht Forschungsinstitute der Helmholtz-Gesellschaft zusammengeschlossen haben. - Satellit SMOS: Eine Prise Salz aus 758 Kilometern Höhe messbar (27.10.2009)
Rom/Plessezk - Klima- und Wetterforscher blicken gespannt in Richtung Russland: Auf dem Raketenstartgelände Plessezk rund 800 Kilometer nordöstlich von Moskau läuft der Countdown für eine neue Weltraumexpedition. Am 2. November soll der europäische Satellit SMOS starten und mindestens bis 2012 den Salzgehalt der Ozeane und die Feuchtigkeit des Festlandes auf der Erde messen. - Simple measures can yield big greenhouse gas cuts, MSU scientist says (27.10.2009)
New technologies and policies that save energy, remove atmospheric carbon and limit greenhouse gas emissions are needed to fight global climate change – but face daunting technological, economic and political hurdles, a Michigan State University scientist said. - ESA startet neue Satelliten-Mission für Wetter und Klima (21.10.2009)
Frascati - Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat grünes Licht für den Start einer neuen Mission zur Erdbeobachtung gegeben. Am 2. November soll vom russischen Plessezk aus der Satellit SMOS ins All geschossen werden. Forscher erhoffen sich von ihm Daten für genauere Wettervorhersagen und Klimamodelle. - Polarstern auf dem Weg in die Antarktis: Fahrt durch den polaren Südpazifik (15.10.2009)
Bremerhaven - Das Forschungsschiff Polarstern wird am 16. Oktober von Bremerhaven aus zu seiner 26. Antarktisexpedition aufbrechen. - Das Meereis nimmt Kohlenstoff auf - doch wie viel? (15.10.2009)
Hamburg - Wer durch die kleine dicke Tür tritt, steht schlagartig in einer anderen Welt - und friert. Weil Arktisforschung aufwendig und teuer ist, hat sich ein internationales Forschungsteam ein Stück Nordmeer auf den Hof der Hamburgischen Schiffbau- Versuchsanstalt (HSVA) geholt. - Schmelzende Alpen-Gletscher geben Umweltgifte frei (13.10.2009)
Schmelzende Gletscher geben chemische Stoffe frei, die über Jahrzehnte im «ewigen» Eis eingeschlossen waren. Forscher der Empa, der ETH Zürich und der Eawag haben die Sedimentschichten des Oberaarsees analysiert und die Ablagerung schwer abbaubarer organischer Substanzen während der letzten 60 Jahre rekonstruiert. - Studie: Intelligente Wassernutzung könnte landwirtschaftliche Erträge um ein Fünftel steigern (09.10.2009)
Besseres Wassermanagement auf Ackerflächen könnte die globale landwirtschaftliche Produktion um etwa ein Fünftel steigern. Darauf deuten die Ergebnisse einer Modellstudie von deutschen und schwedischen Forschern. Doch selbst intensives Wassermanagement auf bestehenden Anbauflächen wird nicht ausreichen, um die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung bei fortschreitendem Klimawandel zu sichern, berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Environmental Research Letters". - Mit Nanotechnologie sollen Solarzellen mehr Strom liefern (08.10.2009)
Solarzellen wandeln die Sonnenstrahlung direkt in elektrische Energie um. Allerdings geht dabei ein großer Teil der Energie verloren, so dass die tatsächliche Energieausbeute von Solarzellen recht gering ist. Uwe Hartmann, Professor für Experimentalphysik an der Universität des Saarlandes, will jetzt den Wirkungsgrad von Solarzellen mit Hilfe der Nanotechnologie steigern. - Prognosesystem hilft Elektrofahrzeuge mit Windstrom zu versorgen (05.10.2009)
Das am entwickelte Prognosemodell zur Vorhersage der Einspeisung von Windstrom ist seit Jahren bei nationalen sowie internationalen Energieversorgern und Netzbetreibern erfolgreich im Einsatz. - Mobile Messstation sammelt Klimadaten über Meer (02.10.2009)
Kiel - Das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel (IFM GEOMAR) schickt das erste mobile Atmosphären-Observatorium für Weltmeere auf die Reise. Mitte Oktober soll es auf dem Forschungsschiff Polarstern in See stechen, berichtete das IFM Geomar am Freitag bei der Präsentation des Prototyps. - Bremsen Staubpartikel die Klimaerwärmung? (01.10.2009)
Meteorologen fordern, den Einfluss von Aerosolen auf die Wolkenbildung neu zu erforschen - Startschuss für Spitzenforschungsinitiative 'PROGRESS' (14.09.2009)
Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist einer der Gewinner des Förderprogramms der Bundesregierung "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern". Unter Federführung der Universität Potsdam hatten das PIK und weitere Forschungseinrichtungen der Region gemeinsam einen Vorschlag für einen Potsdamer Forschungs- und Technologieverbund zu den Themen Naturgefahren, Klimawandel und Nachhaltigkeit (PROGRESS) erarbeitet.
- Mehr als 500 Klimaforscher in Jena: beschleunigter Klimawandel befürchtet (14.09.2009)
Jena - Klimaforscher befürchten mit der fortschreitenden Erderwärmung einen sprunghaften Anstieg der Kohlendioxid (CO2) - Konzentration in der Luft. Je höher die Temperaturen weltweit steigen, desto schneller gelange das im Boden gebundene Kohlendioxid in die Atmosphäre, sagte Angelika Thuille vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena am Montag. Dieser Prozess beschleunige wiederum den Klimawandel. «Im arktischen Permafrostboden lagern Unmengen von dem klimaschädlichen Gas. Wenn es dort wärmer wird, gerät es auf einmal in die Luft», warnte die Klimaexpertin.
- Neue Publikation des UBA: Warum ändert sich das Klima? (10.09.2009)
Das Verbrennen von Kohle und Erdöl, großflächige Entwaldung und Land- und Viehwirtschaft verursachen einen zusätzlichen - anthropogenen -Treibhauseffekt: - Bundeswirtschaftsministerium stellt Strategiepapier Energieforschung online (10.09.2009)
Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat ein Strategiepapier mit dem Titel "Eckpunkte und Leitlinien zur Weiterentwicklung der Energieforschungspolitik der Bundesregierung" vorgestellt. Die detaillierten Analysen und Ratschläge wurden in institutsübergreifender Kooperation von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) als Teil eines breit angelegten Konsultationsprozesses erarbeitet. - Experten warnen vor «Geoengineering» (01.09.2009)
London - Wenn der Mensch nicht schnell Treibhausgase reduziert, dann bleiben im Kampf gegen den Klimawandel nach Ansicht von Wissenschaftlern nur noch krasse Eingriffe in die Natur. Die britische Wissenschaftsakademie Royal Society warnte am Dienstag vor dem sogenannten Geoengineering. Dabei greift der Mensch mit technischen Mitteln in die Natur ein, um die Erderwärmung zu stoppen.
- Auf der Suche nach neuartigen Solarzellen (28.08.2009)
Wissenschaftler des Potsdamer Uni-Instituts für Physik und Astronomie sind am gerade gestarteten neuen Forschungsverbund "Selbstorganisation in organischen Hybridsolarzellen - SOHyb" beteiligt. Ziel des im Rahmen der Initiative "Organische Photovoltaik" ins Leben gerufenen BMBF-Projekts ist es, die drei traditionell verschiedenen Ansätze bei der Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie zu einem gemeinsamen Konzept einer organischen Hybridsolarzelle zusammenzuführen.
- Kleine Schwankung der Sonnenaktivität, große Wirkung im Klima (28.08.2009)
Sonnenfleckenrhythmus hat unvermutet starken Einfluss auf Wolkenbildung und Niederschlag. Stärkerer Einfluss auf Klimagrößen als bisher angenommen. Neues Klimamodell erlaubt eine genauere Einschätzung des anthropogenen Faktors Klimawandel. - Neuer Kernreaktortyp verspricht Energie für die ganze Welt - 10 000 Jahre lang (26.08.2009)
Technology Review über einen "nachhaltigen" Kernreaktortyp - Klimaforschung: TU München erforscht Vorbeugung gegen Waldbrände im Alpenraum (26.08.2009)
April 2007: Am Thumsee im Berchtesgadener Land wird Katastrophenalarm ausgerufen, rund 60 Hektar Bergwald stehen in Flammen. Mehrere hundert Einsatzkräfte kämpfen in den Alpen drei Tage gegen den Großbrand, rund die Hälfte der betroffenen Waldfläche wird durch das Feuer vernichtet. Umweltprognosen zufolge könnten solche verheerenden Waldbrände aufgrund des Klimawandels in Zukunft häufiger passieren. - Uni Gießen: Neue Formeln und Prognosen für die Erderwärmung (26.08.2009)
Anthropogener Anteil am Klimawandel jetzt berechenbar - Publikation der Gießener Theoretischen Physik in "Geophysical Research Letters" - Study of 16 developing countries shows climate change could deepen poverty (24.08.2009)
Extreme climate events could influence poverty by affecting agricultural productivity and raising prices of staple foods that are important to poor households in developing countries. With the frequency and intensity of extreme climate events predicted to change in the future, informed policy design and analysis requires an understanding of which countries and groups are going to be most vulnerable to increasing poverty. - Targeted investments in climate science could present enormous economic savings for UK and Europe (21.08.2009)
Targeted investments in climate science could lead to major benefits in reducing the costs of adapting to a changing climate, according to new research published by scientists from the UK's National Centre for Atmospheric Science (NCAS). Published in the scientific journal, the Bulletin for the American Meteorological Society, the study shows that investments made now, can lead to as much as 10-20% improvement in climate predictions for the UK and Europe in the coming decades, and up to 20% across the rest of the globe. - Forscher schlagen Richtlinien zur globalen Treibhausgassenkung vor (21.08.2009)
La Jolla, Kalifornien - Zur Unterstützung der Senkung der globalen Treibhausgasemissionen sowie der Lösung der komplexen Thematik des Klimawandels haben zwei Forscher Empfehlungen zur Energie- und Technikpolitik herausgegeben. - Prognose: Wie stark heizt Klimawandel Hamburger Metropolregion auf? (19.08.2009)
Wärmer werden die Sommer in Zukunft in jedem Fall, darüber sind sich die Forscher des GKSS einig. Wie aber sieht die Prognose für den Hamburger Raum bis zum Ende des Jahrhunderts aus?
Das Norddeutsche Klimabüro des GKSS-Forschungszentrums Geesthacht fasst die zukünftigen möglichen sommerlichen Temperaturentwicklungen für die Hamburger Metropolregion zusammen: Höchstwerte von bis zu 44 Grad Celsius sind hier am Ende des 21. Jahrhunderts möglich.
- Ozon aus der Büroluft geht unter die Haut (17.08.2009)
Washington - Menschen nehmen Ozon aus der Raumluft über die Haut auf - mit möglichen Gesundheitsschäden als Folge. Eine einzelne Person könne die Ozonkonzentration in einem kleinen Zimmer um 10 bis 25 Prozent senken, schreiben österreichische Forscher in den «Proceedings» der US-Akademie der Wissenschaften («PNAS»).
- Warming ocean contributes to global warming (17.08.2009)
The warming of an Arctic current over the last 30 years has triggered the release of methane, a potent greenhouse gas, from methane hydrate stored in the sediment beneath the seabed. - Klaus Töpfer sitzt Innovationspreis für Klima und Umwelt vor (13.08.2009)
Erstmalig vergeben das Bundesumweltministerium (BMU) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in diesem Jahr den Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU). Den Vorsitz der Jury für die Preisvergabe hat jetzt Prof. Dr. Klaus Töpfer übernommen. - Psychological factors help explain slow reaction to global warming
Toronto — While most Americans think climate change is an important issue, they don't see it as an immediate threat, so getting people to "go green" requires policymakers, scientists and marketers to look at psychological barriers to change and what leads people to action, according to a task force of the American Psychological Association.
- Universitäten Tübingen, Stuttgart und Hohenheim gründen ein gemeinsames Forschungsinstitut mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung
Globale Veränderungen des Klimas und der Landnutzung sowie vom Menschen verursachte Schadstoffemissionen werden auch künftig weitreichenden Einfluss auf den Wasserzyklus und auf die Dynamik der Verteilung von Schad- und Spurenstoffen im Wasser, im Boden, an der Landoberfläche und der Atmosphäre ausüben. Um diese Veränderungen abzuschätzen und Strategien zur Vermeidung und zum Management der entstehenden Umweltprobleme zu entwickeln, kooperieren das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig und die Universitäten Tübingen, Stuttgart und Hohenheim. Sie gründen hierzu das Forschungsinstitut Water & Earth System Science (WESS). - Offshore-Windparks: Testzentrum für Tragstrukturen entsteht an der Leibniz Universität (06.08.2009)
Stürme, Gewitter und meterhohe Wellen: Windturbinen in Offshore-Windparks sind großen Belastungen ausgesetzt. Den Tragstrukturen solcher Windturbinen im Meer widmet sich ein neues Testzentrum an der Leibniz Universität Hannover, das direkt neben dem Forschungszentrum Küste mit dem weltweit größten Wellenkanal in Marienwerder entstehen soll. - Mecklenburg-Vorpommern stellt Moorschutzkonzept vor: 'international einmalig' (04.08.2009)
"Wegen der Komplexität und der fachübergreifenden Betrachtungen handelt es sich um ein auch im internationalen Vergleich einmaliges Konzept. Der in Mecklenburg-Vorpommern entwickelte Ansatz zur Abschätzung der Klimarelevanz der Moore soll nach derzeitigem Verhandlungsstand Eingang in die internationalen Klimaschutzverhandlungen zur Verabschiedung eines "post-Kyotoprotokolls" finden." - Das Klima gezielt beeinflussen? - Climate Engineering auf dem Prüfstand (04.08.2009)
Strategien einer gezielten Beeinflussung des Klimas mit Hilfe technologischer Mittel stehen im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojekts des Marsilius-Kollegs der Universität Heidelberg. Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen gehen der Frage nach, wie neben der Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes Klimaprozesse auch durch aktive Eingriffe gesteuert werden können. - NIST Scientists Study How to Stack the Deck for Organic Solar Power (31.07.2009)
A new class of economically viable solar power cells—cheap, flexible and easy to make—has come a step closer to reality as a result of recent work* at the National Institute of Standards and Technology (NIST), where scientists have deepened their understanding of the complex organic films at the heart of the devices.
- EU-Projekt befasst sich mit trocken fallenden Flüssen (30.07.2009)
Kein Gras, kein Grün, bloß harte Erde: Während der Sommermonate trocknen viele Flüsse in Südeuropa aus. Die Schadstoffe, die sich in dieser Zeit im Flussbett ansammeln, können beim ersten Regenguss große Schäden verursachen. Mit den Folgen befasst sich ein EU-Projekt am Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik.
- Forschungsprogramm soll die Nutzbarkeit von CO2 als Rohstoff ergründen (27.07.2009)
Was fällt Ihnen beim Thema Kohlendioxid ein? Treibhausgas vielleicht, oder Klimakiller? Für die meisten Menschen jedenfalls weckt das Gas Kohlendioxid, das bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern anfällt, vor allem negative Assoziationen.
- Flüssiger Treibstoff aus Sonnenenergie - das ist technisch machbar (23.07.2009)
Konzentrierte Sonnenenergie kann technisch nicht nur zur Erzeugung von elektrischem Strom genutzt werden, man kann mit ihrer Hilfe auch Brennstoffe wie Wasserstoff oder indirekt sogar flüssige Treibstoffe produzieren.
- Studie legt Bausteine für zukunftsfähige Waldpolitik vor (16.07.2009)
Deutschland braucht eine neue Waldpolitik. Zu diesem Ergebnis kommen Waldexperten aus Wissenschaft und Praxis in der heute vorgelegten Studie "Waldzukünfte: Herausforderungen für eine zukunftsfähige Waldpolitik in Deutschland". - Global Climate Network fordert technischen Durchbruch (10.07.2009)
Gemeinsame Studie von neun internationalen Think Tanks veröffentlicht "Breaking Through on Technology"
- Neues Verfahren für 'Grüne' Energie aus Algen (10.07.2009)
Einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Energieversorgung von morgen kann die Kultivierung von Mikroalgen bieten. Um diese energetisch nutzen zu können, entwickeln Wissenschaftler am KIT geschlossene Photoreaktoren und neue Verfahren für den Zellaufschluss.
- Klima ist immer regional: Klima-Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft (10.07.2009)
Die Erforschung der regionalen Auswirkungen des globalen Klimawandels ist der zentrale Schwerpunkt der Klima-Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft, die als eigenständiges Forschungsprogramm heute (10.07.09) anläuft.
- New Princeton method may help allocate carbon emissions responsibility among nations (09.07.2009)
Just months before world leaders are scheduled to meet to devise a new international treaty on climate change, a research team led by Princeton University scientists has developed a new way of dividing responsibility for carbon emissions among countries.
- Nachwuchs gesucht: Deutsch-chinesischer Austausch für den Klimaschutz (02.02.2009)
Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und die Stiftung Mercator rufen gemeinsam einen Austausch von Nachwuchswissenschaftlern zwischen Deutschland und China ins Leben. - Weitere Nachrichten zu Wissenschaft - Archiv - (01.01.2008)
Welche Erkenntnisse hatte die Wissenschaft zum Klimawandel und zu Energiefragen in den vergangenen Jahren?
Wissenschaft Archiv 2007
Wissenschaft Archiv 2008
Wissenschaft Archiv 2009